Willkommen im VTSO Blog

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Als Non-Profit Organisation bauen wir im Kanton Solothurn das Angebot für Betreuungsplätze für Kinder in Tagesfamilien auf. Den einzelnen Einwohnergemeinden bieten wir Hand, kostengünstig und bedarfsgerecht Tagesbetreuungsplätze in ihrer Gemeinde zu schaffen.

Bei all unserer Arbeit und den Entscheidungen die wir fällen müssen, ist es uns ein Anliegen stets das Wohl des Kindes im Auge zu behalten. In diesem Blog berichten wir über unseren Alltag, um der Öffentlichkeit Einblick in unsere Arbeit zu geben.

Samstag, 9. Juli 2016

Arbeitgeber: Mitunterstützung bei der familienergänzenden Kinderbetreuung

Coop unterstützt Mütter 

In der Coopzeitung (Nr. 24 vom 14. Juni 2016) las ich kürzlich eine sehr interessante Tabelle zum Thema "Coop unterstützt Mütter".  Der Tabelle ist kurz zusammengefasst zu entnehmen, dass Coop vielen Müttern die Möglichkeit einer Teilzeitstelle bietet. Coop unterstützt mit dem Projekt "Child Care" Mitarbeitende mit tiefen Löhnen bei der familienergänzenden Kinderbetreuung mit bis zu CHF 600 pro Monat.


Zum Nachahmen empfohlen

Coop zeigt es vor. Mit dem Projekt "Child Care" unterstützt er Familien, welche auf eine familienergänzende Kinderbetreuung angewiesen sind. 

Natürlich gibt es auch viele andere Arbeitgeber, welche ihre Mitarbeitenden bei der familienergänzenden Kinderbetreuung unterstützen. Die Unterstützung ist jedoch nicht immer gleich. Das Modell von Coop ist gleich mehrfach als Vorbild zu nehmen.


Projekt für die Unterstützung

Mit dem Projekt "Child Care" ist die Unterstützung der Mitarbeitenden nicht vom Chef oder Vorgesetzten abhängig. Viele berufstätige Eltern wollen nicht, dass ihr Chef weiss, dass ihnen der Lohn nicht ausreicht. 

Die Vermittlerinnen des VTSO erklären den Eltern immer wieder, dass sie bei ihrem Arbeitgeber um Unterstützung nachfragen sollen. Aus Scham wird dies jedoch nicht gemacht. Gerade diejenigen mit tiefen Löhnen befürchten, dass sie als unzufriedene Arbeitnehmer angesehen werden. 

In dem Arbeitgeber von sich aus bekannt geben, dass sie ihre Mitarbeitenden bei der familienergänzenden Kinderbetreuung unterstützen, ersparen sie diesen das "Betteln". Zudem steht die Unternehmung als familienfreundlicher Betrieb da, was von Arbeitnehmenden geschätzt wird. 

Klar ist, dass ein kleines Unternehmen nicht ein eigenes Projekt für die Unterstützung der familienergänzenden Kinderbetreuung ihrer Mitarbeitenden unterhalten kann. Kommt das Angebot für auch eine kleine Mitfinanzierung vom Chef, fühlt sich das aber immer anders an, als wenn darum ersucht werden muss.

Einkommensabhängige Unterstützung 

Nicht alle mitarbeitenden Eltern sind gleich auf die Unterstützung für die familienergänzende Kinderbetreuung angewiesen. Daher macht es Sinn, wenn je nach Lohn ein finanzieller Beitrag festgelegt wird.

Dieser Beitrag sollte die gesamte Einkommenssituation der Familie und natürlich die finanzielle Situation des Unternehmens berücksichtigen. Nicht alle Unternehmen können sich Beiträge bis CHF 600 leisten.

Alle familienergänzenden Kinderbetreuungs-Modelle gleich behandelt

Viele Arbeitgeber unterstützen ihre Mitarbeitenden bei der familienergänzenden Kinderbetreuung. Einige haben eine eigene Kita, andere unterstützen eine Kita im Dorf. Dies ist sehr grosszügig.

Aber nicht alle Kinder finden in der Kita am Wohnsitz des Arbeitgebers einen Platz resp. ist dieser Platz vielleicht nicht geeignet. Da gibt es Kinder, welche sich in einer Kita nicht einordnen können. Oder diejenigen, welche bereits in den Kindergarten oder in die Schule gehen. 

Für Kinder, welche die Kita nicht das richtige Betreuungsmodell ist, da sie eine familiäre Umgebung benötigen, sind Tagesfamilien eine bessere Wahl. Kindergarten- und Schulkinder benötigen eine Betreuung an ihrem Wohnort.

Ist die Unterstützung der Arbeitgeber auf eine Kita beschränkt, kommen nur diejenigen in Genuss, welche dort einen Betreuungsplatz finden. Ob dies für das Kind die richtige Lösung ist, wird dabei meist ausgeblendet. 

Werden jedoch die Mitarbeiter direkt unterstützt, so können diese wählen, welches familienergänzende Kinderbetreuungsangebot das richtige ist. Dabei kann das Kindeswohl berücksichtigt werden. 









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